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Uncle Ho

Nachdem wir euch nun schon länger keine Rockband mehr fürs Line-Up 2013 präsentiert haben, bleibt uns nur zu sagen: Sie sind zurück! Volles Brett aus Wuppertal, Holdriho: Uncle Ho!

Am 17. Mai 2013 veröffentlichen Uncle Ho ihr fünftes Studioalbum: The Manufacture of Madness. Aufgenommen und produziert wurde das Album an mehreren Wochenenden im Jahr 2012 im Blacksheep Studio Düsseldorf von dem Produzententeam Jem und Oliver Gregor.
Die Aufnahmen sind sehr roh. Ganz im Sinne des von der Band und dem Produzententeam bewunderten Steve Albini wurden die Basics (Schlagzeug, Bass und Gitarre) live eingespielt und nicht (!) nachträglich editiert. Ebenso wurde (bis auf eine Ausnahme) auf Clicktracks verzichtet. Die Band und die Produzenten sind der Ansicht, dass die Mehrzahl der modernen Produktionen genau jene Energie verloren haben, die The Manufacture of Madness auszeichnet: Wüst, ungestüm und schmutzig – die Platte ist ein Monster, kontrolliert von dem Feeling und dem Groove der Musiker! Insbesondere aus diesem Grund funktionierte die Zusammenarbeit zwischen den Produzenten und Uncle Ho so gut: „Die Umsetzung einer solchen Aufnahmephilosophie stellt höchste Ansprüche an die Musiker. Die Bandmitglieder müssen nicht nur ihre Instrumente beherrschen, ihren Sound im Griff haben und gutes Songwriting anbieten - sie müssen, und das ist das Schwierigste, ROCKEN. Some have it, some don’t. Uncle Ho sind eine in jeder Hinsicht außergewöhnliche Band!“ (Oliver Gregor). Die Band ist von der mutigen Arbeitsweise der Produzenten ebenso begeistert: „Man hört unsere Füße auf dem Boden in den Gitarrenmikros. Ich denke, man kann sogar den Schweiß auf die Mikros tropfen hören! Die Platte atmet. Die Platte klingt fantastisch“ (Thorsten Sala). Auch der kompromisslose Mix von Jem hat bei Uncle Ho für Euphorie gesorgt: „Das ist unser Sound – Jem hat uns den Sound gegeben, den wir immer haben wollten“ (Björn Krüger).
Die Kraft des Albums wird auch von den Lyrics des Sängers Julian Hanebeck erzeugt: „‘Nicht nur die Vernunft von Jahrtausenden - auch ihr Wahnsinn bricht an uns aus. Gefährlich ist es, Erbe zu sein.‘ Thematisch beschäftigt sich das Album mit dem Wahnsinn der Jahrtausende, der nirgendwo so schön wie in Wuppertal und nirgendwo so schön wie in uns ausbricht. Wir treten unser Erbe an!“ The madness of the father blooms in the son – I am the one!, heißt es in dem Song  „Silverville“. Dieser Wahnsinn macht die Ekstase möglich, der sich die Band verschrieben hat. „Wir hatten versprochen, dass wir 2012 das lauteste, dreckigste, härteste Album unserer Bandgeschichte aufnehmen würden - eine zärtliche Liebeserklärung an unsere Stadt Wuppertal. Dieses Versprechen haben wir eingelöst“ (Julian Hanebeck).

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